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Nacht der offenen Lernhäuser

SBW ProSecundaria SBW Secundaria RH
secundariarh, 18. April 2012
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Ein Discobesuch, ein Drogendelikt mit einem „blutenden Todesopfer“ oder doch lieber ein gemütlicher Kaffeeschwatz?

 

Die Palette der Angebote war riesig, das Engagement der Lernpartner noch grösser und die Erkenntnis: Jugendliche können was auf die Beine stellen sensationell. Einmal mehr war die Nacht der offenen Lernhäuser ein voller Erfolg.

 

Am 3. April konnten sich Interessierte in allen Lernhäusern der SBW auf dem Platz Romanshorn umsehen. In der Secundaria wurde dazu von den 9. Klässlern eine Präsentation ihrer Semesterarbeiten organisiert. Dabei konnte man unter anderem ein selbstgebautes Töffli bestaunen, sich über die Formel 1 informieren oder einen Kebab Stand besuchen. Zwei Jugendliche unseres Lernhauses schlossen sich mit zwei anderen Jugendlichen zusammen und gründeten eine Band. Sie studierten eine Bühnenshow ein und präsentierten ihre eigenen Songs an diesem Abend. Voraus gingen diverse Proben, ein Fotoshooting, das Organisieren der benötigten Utensilien und das Reservieren der Räume. Es hat sich gelohnt, wie der Auftritt am Abend zeigte!

In anderen Räumen des Lernhauses konnte man selbstgedrehte Videos sehen zu chemischen Experimenten. Die Lernpartner bewiesen damit ganz selbstverständlich ihre Kompetenzen im Umgang mit Chemie, aber auch im Umgang mit den modernen Medien. Dank dem konnten die interessierten Zuschauer lernen, woraus Theaterblut besteht und anhand eines gestellten Überfalls gleich miterleben, wie das Blut effektvoll in Szene gesetzt werden kann.

 

Es ist immer wieder spannend, was die Jugendlichen zu Stande bringen, wenn sie ihren Interessen entsprechend ein eigenes Projekt verfolgen können. Dieser Umstand lässt einiges Hoffen auf die Uni-Tage, die am 2. Juni stattfinden werden. Wir halten Sie hier auf dem Laufenden.

 

Den ganzen Abend über blieb aber auch immer Zeit für wertvolle Gespräche. Sei es unter Eltern, unter Lernbegleitern mit den Eltern oder mit den Jugendlichen selbst. Das ist ganz nebenbei auch eine wichtige Möglichkeit, endlich einmal einfach nur schwatzen zu können, ohne Zeitdruck, ohne Analysen, ohne Pädagogik, einfach so.